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HNOKopf-Hals-Tumor-ZentrumQualitätssicherung

Qualitätssicherung

Patientinnen und Patienten sollen nach dem neuesten Stand der Medizin bestmöglich behandelt werden. Damit das Ergebnis in Bezug auf Funktionserhalt, Lebensqualität und Lebenserwartung optimal ist, arbeiten verschiedene Fachdisziplinen eng zusammen. Dies gelingt am besten in hochqualifizierten, idealerweise zertifizierten Kopf-Hals-Tumorzentren. Dort erhalten Betroffene eine umfassende Aufklärung über Möglichkeiten der operativen Therapie, Strahlentherapie und medikamentösen Onkologie. Zudem werden die Behandlung, einschließlich psychoonkologischer und phoniatrischer Betreuung sowie die Rehabilitation, unter einem gemeinsamen Dach koordiniert.

Es konnte gezeigt werden, dass Patientinnen und Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren, die innerhalb von zertifizierten Zentren behandelt werden, einen signifikanten Überlebensvorteil aufweisen. Diese aktuellen Erkenntnisse sprechen unstrittig dafür, die multidisziplinäre Versorgung von Patient:innen mit Kopf-Hals-Tumoren künftig auf die behandelnden Einrichtungen zu konzentrieren, die entsprechende Zertifizierungen aufweisen können.

Das Kopf-Hals-Tumorzentrum des Universitätsklinikums Innsbruck ist österreichweit das erste derartig zertifizierte und an einem Universitätsklinikum angesiedelte Kopf-Hals-Tumorzentrum. In Österreich gibt es zwei weitere zertifizierte Kopf-Hals-Tumorzentren (Stand 2025).


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